Bettina Huber

Foto: Karlheinz Fessl

Persönliches Motto

Das Leben ist kein Konjunktiv.
Nils Mohl

Literarischer Lebenslauf

In der Volksschule lernte ich schreiben.
In der Unterstufe lernte ich Grammatik, aber der Deutschunterricht verwirrte mich.
In der Oberstufe lernte ich noch mehr Grammatik, einiges über die großen Meister und Meisterinnen und war total eingeschüchtert. So sehr, dass ich mich nicht traute, Germanistik zu studieren, was ich – natürlich – seither bereue.
In meinem ersten Studium verlernte ich das Schreiben.
In meinem Doktoratsstudium lernte ich es neu, lernte aber auch, dass ich ein Thema brauche, und dass dieses Thema nicht unbedingt naturwissenschaftlicher Art sein sollte, wenn zeitnah ein Ergebnis herauskommen soll.
In dieser Zeit lernte ich auch mich zu öffnen. In der ersten Schreibwerkstatt (Leondinger Akademie für Literatur) gab es endlose Diskussionen um einzelne Wörter und Sätze – ich liebte es! Ich lernte mit Kritik umzugehen: mich ihr zu stellen, sie zu üben, sie zu verwerfen anzunehmen einzuspeisen. Ich lernte, dass manche Kritik ein Lob ist, auch wenn sie nicht so daher kommt.
In meinem dritten Studium lernte ich, dass knapp vorbei auch daneben ist. Auch wenn es sowas wie literarischen Journalismus gibt.
In den Jahren danach lernte ich vor allem mich selber kennen.
Gerade lerne ich mich neu zu erfinden und meine Grenzen zu überschreiben …

Literarische Veröffentlichungen

Alberndorfer Anthologie Nr. 11 (2019)

Persönliche Homepage

https://autorinnenkreisfederspiel.wordpress.com/2021/11/12/bettina-huber/

Emailadresse

bettina.Huber@liwest.at

Leseprobe

Sicher kein Ort. Nirgends (3)